Arrived! :) <3

Kia Ora meine Lieben!

Ich bin mittlerweile seit einer Woche in Neuseeland und habe schon einiges gesehen und viel gemacht – Aber keine Zeit gehabt, hier was zu schreiben.

Am 27.6. ging es los, Montagmittags um 13:45 Uhr. Der Abschied viel mir echt mega schwer, aber im Flieger war dann alles vergessen – Es ging los.

Mit einer Gruppe von insgesamt 14 Leuten saßen wir am Gate, um auf unser Boarding zu warten. Alle waren ein bisschen in sich gekehrt, aber nachdem eine von uns das Wort ergriff konnten wir gar nicht mehr aufhören zu schwatzen.

Der Flug von Frankfurt nach Aucklandd war relativ angenehm. Nur das Essen bei Cathay Pacific – NUR ASIATISCH – bekam mir überhaupt nicht gut. Um mich abzulenken habe ich dann aber gleich „Die 5. Welle“, „Zoomania“, „San Andreas“ und die „Minions“ geguckt. Ja, ja, ich weiß, ne Menge Filme, aber bei 11 Stunden Flug…. Was erwartet man da? Natürlich habe ich auch mein Abschiedsbuch gelesen und einige Tränen bei den süßen Erinnerungen verdrückt.

Dann war es endlich soweit – Wir landeten in Hongkong. Mein erster Eindruck? Eine drückende Hitze, um 7 Uhr morgens Ortszeit. Zudem noch mega schwül. Als Erstes haben eine kleinere Gruppe von sechs Leuten und ich unser Handgepäck abgegeben, bevor wir uns mit dem Zug nach Hongkong City begeben haben. Wow, was eine Stadt. Hochhäuser, das Meer, ganz viele Autos und viele Menschen. Nachdem wir etwas herumgeirrt sind und an sehr unfreundliche Passanten geraten sind, die uns nur dürftige Auskunft über Sehenswürdigkeiten geben konnten, haben wir uns in einen Linienbus gesetzt, der innerhalb von 45 Minuten auf einen Aussichtspunkt über Hongkong hochfährt. Leider hatte ich durch das Flugzeugessen schreckliche Bauchschmerzen, weshalb ich es in Kombination mit der Hitze nicht wirklich genießen konnte. Alle anderen aus unserer Gruppe sind auch halbwegs eingeschlafen, weshalb wir nach ein paar Fotos wieder Richtung Flughafen gefahren sind. Puuh, vier Stunden Hongkong waren echt lang mit Zeitverschiebung!!

Mein Highlight waren die restlichen zehn Stunden in Hongkong!

Schon eine Woche vor dem Flug haben sich einige aus unserer Gruppe einen Gutschein für die Plaza Premium Lounge in Hongkong geholt. Es gab Essen, Trinken, so viel man will, W-Lan und gemütliche Stühle zum Schlafen…. Und eine heiße Dusche. Das alles für nur 40 Euro! Das hat sich ja mal sowas von gelohnt! Völlig entspannt konnten wir deshalb in den Flieger nach Auckland steigen.

Der zweite Flug war, naja, wie soll ich es sagen, etwas turbulenter. Es war eine ziemlich alte Maschine und man konnte die Sitze nicht zurück lehnen – Also kein Schlaf für mich. Irgendwann auf dem Flug war dann auch mein Geburtstag, aber ich war so übermüdet, dass ich das nicht wirklich gefeiert habe. Von den 11 Stunden Flug waren ungelogen 9 Stunden dunkel im Flieger. Selbst als die Sonne über Australien schien – Nope, wenn der Steward sagt dunkel, bleibt es dunkel!!!!

Die Landung war SEHR turbulent. Wir sind durch viele Wolken geflogen, auch durch Luftlöcher, was hieß, dass das Flugzeug einfach mal ein paar hundert Meter abgesackt ist. Manche Leute haben geschrien, was ich so lustig fand, dass ich nur laut lachen konnte. Tat mir irgendwie ein bisschen Leid. Und wie das so ist mit empfindlichen Mägen – Viele Leute im Fliger mussten sich übergeben. Auf dem Gang. Direkt vor uns. Wo wir lang müssen, um den Flieger zu verlassen. Bäh..

Endlich aus dem Flieger raus haben wir unsere Koffer geholt und sind raus, um unseren Shuttlebus zu finden – Aber wir haben ihn um ein paar Sekunden (Nope, ich übertreibe nicht, er ist vor uns weggefahren) verpasst. Also 30 Minuten warten im 12 Grad warmen (haha) und regnerischen Auckland. Endlich im Hotel angekommen sind wir dann alle schnell auf unsere Zimmer und dann zur ersten Orientation. Ein Glück war diese nur kurz, weshalb wir vor und nach dem Abendessen nur auf unseren Zimmern waren.

Die nächsten zwei Tage, Donnerstag und Freitag, begannen früh. Die Orientations an sich waren sehr sinnvoll, aber langwierig, vor allem mit Jetlag. Erste Hilfe am Kind und theoretische Fahrstunden machen aber durchaus viel Sinn, da man einige Sachen eben nicht weiß. Leider war ich so müde, dass ich mich nicht wirklich an alles erinnern kann.

Mein Highlight war die Auckland City Tour. Wir haben ne Menge gesehen, vom Mount Eden bis zum Skytower. Obwohl Auckland schön ist bin ich jetzt aber im Nachhinein doch froh, nicht in der City zu wohnen. Dazu aber später mehr.

Freitag Mittags ging es dann zu den Gastfamilien – Wie aufregend! Während fast alle in Auckland blieben, sind wenige von uns nochmal zum Flughafen und in einen kleinen Flieger, um nach New Plymouth zu fliegen. Könnt ihr das glauben, es gab vor dem Flug keinerlei Sicherheitschecks!!! Gar nichts! Ich konnte alles was ich wollte mit in den Flieger nehmen – Unvorstellbar. Kleine Randbemerkung: In Neuseeland tragen die Polizisten keine Waffen. Sollten welche gebraucht werden, gibt es Sondereinheiten.

Es war schon dunkel, als ich um 18:35 Uhr in New Plymouth gelandet bin – Aber schon beim Aussteigen konnte ich meine zwei kleinen Jungs Wes und Quentin erkennen, wie sie an der Scheibe klebten und warteten – Wie niedlich! Der Empfang war echt großartig. Die Jungs haben mich sofort überfallen und auch Nick und Conna waren extrem lieb. Ich habe mich sofort wohl gefühlt.

Da Quentin am Wochenende Geburtstag hatte, sind wir die erste Nacht in New Plymouth geblieben um dort zu feiern. Auch ich habe einen Kuchen bekommen, nachträglich zu meinem Geburtstag – Pavlova, eine neuseeländische Spezialität. Lecker!

Dann war es endlich Zeit Patea zu sehen und richtig anzukommen. Ich muss schon sagen, das Farmleben hat Charme. Mir gefällt es total gut. Nan und Granddad leben nur ein Paar hundert Meter von uns und haben mich ebenfalls mit offenen Armen empfangen. In meinen ersten Tagen habe ich so viel gemacht und so viele nette Menschen getroffen – Ob nun im Kindergarten, der Playgroup oder Mainly Music, überall wurde ich gut aufgenommen und sofort eingebunden. Einfach Klasse! Auch Quad fahren war ich schon, und golfen und am Strand – Es gibt so viel zu sehen und zu tun.

Jetzt ist die erste Woche bei meiner Gastfamilie schon rum, das ging echt verdammt schnell. Ich bin froh, dass die Jungs mich so gut aufgenommen haben und jetzt schon unheimlich gerne mit mir kuscheln. Das war wohl meine größte Angst, die sich als unbegründet herausgestellt hat. Leider sind die Jungs und ich krank, haben eine hartnäckige Erkältung, aber ich habe das ganze Wochenende frei, um mich auszukurieren.

Ich melde mich bald wieder mit einem neuen Zwischenbericht und hoffe, dass ihr weiterhin schön fleißig lest. Natürlich folgen die Bilder meiner aufregenden zwei Wochen jetzt im Anhang!

Eure Becca (:

 

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GASTFAMILIE!!

Kia Ora, liebe Leute!

Ich melde mich heute mit tollen Neuigkeiten! Ich habe eine Gastfamilie!

Heute morgen habe ich noch einmal mit der Familie geskyped. Wir mussten das Skype-Gespräch wegen der Schule nach vorne verlegen. Und der persönliche Austausch hat sich nach wie vor als richtig erwiesen und sich einfach super gut angefühlt.

Heute Mittag habe ich dann das Arbeitsangebot, auch Job Offer genannt, angenommen. Ich werde in einer Familie mit zwei süßen, kleinen Jungs (2 und 4 Jahre alt) leben! Für 12 Monate. Die Stadt, in der ich leben werde, heißt Patea, liegt auf der Nordinsel, und ist eine eher kleinere Stadt, aber dafür wohne ich nur 10 Minuten vom Meer und Strand entfernt und habe Sicht auf den Mount Taranaki.

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Auf dem Bild könnt ihr sehen, wo Patea liegt.

Dadurch, dass ich jetzt eine Gastfamilie habe, weiß ich auch, wann ich fliegen werde – Am Montag, den 27. Juni 2016. Von Frankfurt aus fliege ich mit einer Gruppe von anderen Au Pairs nach Auckland zu den Orientation Days! Der Flug dauert EEEEWIG und wir werden erst mittags gegen 12 Uhr neuseeländische Zeit dort ankommen, am 29. Juni….. meinem Geburtstag!!! Das heißt dann für mich, dass ich meinen Geburtstag halb im Flieger, halb in Auckland verbringen werde!

Ich bin grade so glücklich mit der Entscheidung!! Ich freu mich jetzt schon sehr auf die Gastfamilie, weil alle so extrem nett sind und die zwei Jungs so unglaublich niedlich sind…. Das könnt ihr euch gar nicht vorstellen!

Ich halte euch natürlich auch weiterhin auf dem Laufenden, dann bestimmt mit mehr Informationen.

Eure Becca!

Erstes Skype-Gespräch

Hey ihr Lieben!

Puuhh, in den letzten Wochen, eher seit das Jahr 2016 angefangen hat, hat sich sehr, sehr viel bei mir getan.

Mittlerweile ist mein Profil auf der neuseeländischen Seite für die Gastfamilien freigeschaltet. Die Seite ist so aufgebaut, dass man als Au Pair selbst nach Gastfamilien schauen kann und ihnen Smileys schicken kann, wenn sie einem gefallen. Da ich mich sehr früh angemeldet habe und erst in sechs Monaten los will, gibt es im Moment nur zwei Gastfamilien, denen ich Smileys schicken könnte. Ungünstig wäre aber, wenn beide Familien Katzen haben und ich dagegen allergisch bin…

Jedenfalls war ich dann im Skiurlaub in Österreich, als mich vor zwei oder drei Tagen eine E-Mail erreicht hat, von der Au Pair Website. „A Family would like to speak with you!“. Im ersten Moment war ich total außer Ramd und Band. Eine Familie hat mich angeschrieben, um mit mir zu Skypen? WAS?!

Nachdem ich dann die erste Euphorie überwunden habe (ich bin kreischend durch das Hotel gerannt um meinen Eltern die E-Mail zu zeigen), habe ich der Familie mit den zwei kleinen Söhnen (2 und 4 Jahre alt) geantwortet, dass ich auch gerne mit ihnen skypen möchte. Es war so aufregend, die Bilder von ihnen zu sehen und sich auf der Website das Profil von ihnen durchzulesen. Und schon da kam mir die vierköpfige Familie sehr sympathisch vor.

Heute morgen um 8 Uhr war es dann soweit – Das Skype-Gespräch sollte stattfinden. Da es 12 Stunden Zeitunterschied zwischen Neuseeland und Deutschland gibt, war es in Neuseeland bei der Gastfamilie schon 8 Uhr abends. Ich bin relativ früh aufgestanden, habe geduscht und mich ordentlich zurecht gemacht – immerhin wollte ich einen guten Eindruck hinterlassen.

Die Minuten vor dem Gespräch waren die Schlimmsten für mich. Ich war so nervös, war total zittrig, habe dann aber festgestellt, dass das gar nicht nötig war, als die Familie das Skype-Gespräch angenommen hat. Die zwei Jungs waren noch kurz vor der Kamera, haben aufgeregt meinen Namen gerufen und den Bildschirm geküsst, und augenblicklich musste man sich in die zwei Süßen verlieben. Die Gastmutter und ich haben dann insgesamt noch eineinhalb Stunden geskyped, was relativ viel ist für das erste Gespräch. Von AIFS stand auf dem Zettel, dass das Gespräch ungefähr 15 bis 30 Minuten dauern sollte. Aber man konnte sich einfach so toll unterhalten, wir waren auf einer Wellenlänge und es hat alles gepasst.

Nach dem Gespräch haben wir uns dann dazu entschieden, dass wir am Mittwoch Morgen nochmal skypen werden, um vorher etwas darüber zu schlafen und nachzudenken. Dann werden wir schauen, wie es weiter geht. Aber wenn wir uns weiterhin so gut verstehen ist es nicht auszuschließen, dass ich zu dieser Familie gehen werde. Das wäre echt unglaublich toll!!!

Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden, versprochen!

Eure Becca