South Island Vacation ~ Zweite Woche

Kia Ora meine Lieben,

Hier ist noch die zweite Woche meines Urlaubs für euch! Schaut euch auch die erste Woche an, damit ihr den vollen Einblick bekommt! Weiter geht’s :b
Montag, 2. Januar 2017 ~ Milford Sound

Milford Sound.. wow, was ein wunderschöner Ort! Die Fjorde waren so schön und es war einfach unbeschreiblich dort. Noch nie habe ich so hohe Berge direkt im Meer gesehen. Einfach atemberaubend. Wir hatten eine wunderschöne Boot Tour und haben einen wundervollen Einblick bekommen von Wasserfällen bis hinzu Seerobben. Aber schaut selbst (;

Dienstag, 3. Januar 2017 ~ Fahrt nach Invercargill

Die Strecke von Milford nach Invercargill braucht einiges an Zeit, weshalb es an diesem Tag nicht besonders viel zu erzählen gibt. Invercargill haben wir uns nicht wirklich angeschaut sondern sind todmüde früh Abends auf unseren Zimmern, endlich in einem warmen Bett, eingeschlafen.

Mittwoch, 4. Januar 2017 ~ The Catlins

Um nach Dunedin zu fahren haben wir uns für den langen Weg über die Catlins zu fahren. Wir haben inklusive Stopps zum Wandern neun Stunden gebraucht, aber was wir an dem Tag gesehen haben war es definitiv wert. Wir sind zum Bluff gefahren, einer der südlichsten Punkte der Südinsel, waren am Otara Lighthouse, haben am Curio Bay gestoppt, wo wir riesige Wellen gesehen haben, haben an Wasserfällen und dem Nugget Point gehalten. Das war wirklich unbeschreiblich schön und definitiv einer meiner Favoriten aus diesem Urlaub.

Donnerstag, 5. Januar 2017 ~ Dunedin

Hmm.. ein leckerer Start in den Tag in der Cadbury Chocolate Factory. Deren heiße Schokolade war echt ein Traum und das Chocolate Outlet hatte tolle Preise für alle Produkte. Aber um die Schokolade abzutrainieren sind wir danach die Baldwin Street hochgelaufen – Die steilste Straße der Welt. Das war lustig da oben und echt bemerkenswert. Danach sind wir Richtung Christchurch gefahren und haben auf dem Weg bei dem Moeraki Boulders gestoppt, das sind Gesteinsblasen am Strand, und in Oamaru am Hafen. In Christchurch angekommen war es dann auch schon Abends, weshalb wir relativ schnell, und für Alicia mit Sonnenbrand, ins Bett sind.

Freitag, 6. Januar 2017 ~ Fahrt nach Kaikoura

Morgens sind wir nach Kakoura gefahren, den Ort, der im November 2014 von einem schweren Erdbeben heimgesucht wurde und das konnte man den Straßen deutlich ansehen. Viele eingestürzte Brücken und Risse in den Straßen. Das war echt interessant und gruselig wie stark die Naturgewalten sind. In Kaikoura selbst hatten wir ein Achterzimmer nur für uns Zwei und einen Pool und Whirlpool. Das war echt schön da mal wieder zu entspannen.
Samstag, 7. Januar 2017 ~ Kaikoura Dolphin Encounter

Das war definitiv einer meiner Lieblingserlebnisse – Wir sind mit hunderten von Delfinen im offenen Meer geschwommen! Das war so toll und die sind so nah an uns ran geschwommen! Während wir mit hohem Wellengang geschwommen sind sollten wir singen, da die Delfine Geräusche mögen und sie kamen tatsächlich näher. Die Babydelfine waren so süß! Wir hatten auch eine Go-Pro, aber leider kann ich die Videos für euch hier nicht hochladen..
Am selben Abend ging es dann wieder zurück nach Christchurch um den Mietwagen abzugeben.

Sonntag, 8. Januar 2017 ~ Zurück nach Taranaki

Morgens um 8:40 Uhr ging mein Flug zurück nach Taranaki. Es war ein wunderschöner Urlaub, den ich auf der Südinsel verbracht habe, aber ich habe mich trotzdem auf „Zuhause“ gefreut. Ich bin halt doch ein Taranaki-Girl :b

Liebe Grüße,

Eure Becca!!

South Island Vacation ~ Erste Woche

Kia Ora meine Lieben,

Heute melde ich mich wieder mit vielen spannenden Erlebnissen, denn ich war ab dem 26. Dezember bis zum 8. Januar auf der Südinsel Neuseelands im Urlaub. Mein erster Monat in sechs Monaten! Das heißt allerdings aber auch, dass ich in weniger als sechs Monaten wieder zurück komme..
Jetzt aber erstmal zu meinen Erlebnissen!
(Tut mir Leid dass der Artikel so spät kommt, aber ich habe mein Passwort vergessen gehabt..)

Montag, 26. Dezember 2016 ~ Christchurch

Am Boxing Day bin ich vormittags von New Plymouth nach Christchurch geflogen, um dort meine Freundin Alicia zu treffen, mit der ich den Roadtrip durch die Südinsel geplant habe. Ich hatte einen angenehmen Flug und eine wundervolle Sicht auf den Mount Taranaki aus dem Flieger heraus. In Christchurch gelandet haben Alicia und ich erstmal unser Mietauto abgeholt – Einen kleinen aber kompakten Nissan Tiida. Nachdem wir uns eingedeckt haben mit Lebensmitteln sind wir zum Hostel gefahren und haben erstmal unsere Route für die nächsten zwei Wochen besprochen, bevor wir in die Innenstadt nach Christchurch gelaufen sind. Wir haben uns die Kirche angeschaut, die nach dem schweren Erdbeben im Jahre 2011 halb eingestürzt ist und ein leckeres Abendessen bei Burgerfuel gehabt. Ziemlich erschöpft sind wir dann Abends ins Bett gefallen.

Dienstag, 27. Dezember 2016 ~ Timaru

Morgens ging es für uns erstmal nach Timaru zu einem Zeltplatz. Das Wetter dort war wunderschön, wenn auch sehr windig. Am Strand war an dem Tag sowas wie eine Kerb aufgebaut die wir besucht haben und uns dann auch noch bei der Hitze ein Eis gegönnt haben. Die Sonne wollten wir auch nutzen um zum Strand zu gehen, aber irgendwie sind wir am Ende der Welt an einem verlassenen Steinstrand gelandet und mir sind natürlich genau da sie Flipflops kaputt gegangen, also durfte ich die fast drei Kilometer barfuß über die Kieselsteine laufen. Nach dem Abendessen sind wir dann nochmal an den Pier gefahren, weil man dort nach Sonnenuntergang Pinguine sehen kann – Und wir wurden nicht enttäuscht. Es war richtig süß wie sie vor sich hingewatschelt sind zu ihren Kindern, während wir durch den Wind und ohne die Wärme der Sonne gefroren haben. Das war echt ein schöner Tag.

Mittwoch, 28. Dezember 2016 ~ Lake Tekapo

Lake Tekapo – Ein malerischer See im Herzen der Südinsel. Wow, es war so schön da – und so heiß tagsüber. Als wir angekommen sind, sind wir auf den Mount John hoch gewandert und haben die Aussicht genossen die sich uns geboten hat. Zudem haben wir eine Tour durch das Observatorium gemacht, was sehr interessant war. Das Lake Tekapo Observatory ist weltbekannt! Am Abend wurde es dann jedoch kalt und wir haben bei 5 Grad gezeltet. Brrr, das war echt krass. Und leider war es wolkig, also konnten wir die Sterne an dem Abend leider nicht sehen.

Donnerstag, 29. Dezember 2016 ~ Lake Tekapo

Wir hatten noch einen zweiten Tag am Lake Tekapo und wir haben uns entschieden in die Hot Pools direkt neben unserem Campingplatz zu gehen. Es gab drei Temperaturen und es war echt angenehm einen Tag mal so entspannt verbringen zu können. Abends konnten wir dann auch endlich die Sterne beobachten. Und wow, sowas hatte ich noch nie gesehen. So viele Sterne, eine perfekte Sicht auf die Milchstraße und man konnte sogar die Satelliten sehen, die sich über uns bewegt haben. Und Sternschnuppen gab es auch viele – Aber meine Wünsche bleiben geheim.

Freitag, 30. Dezember 2016 ~ Mount Cook

Morgens sind wir Richtung Mount Cook gefahren, einem 3724 Meter hohem Berg. Wow, das war majestätisch! Vorher haben wir am Lake Pukaki gestoppt, der türkisblaues Wasser hat, wie Lake Tekapo, durch das Gletscherwasser. Am Mount Cook sind wir den Hooker Valley Track gewandert, wo man am Ende Eisberge sehen kann. Auch den Tasman Gletscher haben wir besucht.. und das gesehen was noch übrig war. Es war ein wirklich schöner Tag und wir konnten nachts wieder die Sterne beobachten.

Samstag, 31. Dezember 2016 ~ Wanaka

Für Silvester sind wir nach Wanaka gefahren, was am gleichnamigen Lake Wanaka liegt. Wir haben uns den legendären Wanaka Tree angeschaut, einem Baum der im Wasser wächst und haben das weltbeste Eis in der Patagonia gegessen, das war lecker! Abends ging es dann an die Lakefront, weil dort ein paar Bands für Silvester aufgetreten sind. Alles in Allem war es ein guter Start ins neue Jahr.. und auch an euch – Happy New Year 2017!

Sonntag, 1. Januar 2017 ~ Queenstown und Milford Sound

Nachdem wir uns ausgiebig ausgeschlafen haben ging es für uns nach Queenstown, weil wir die World’s Biggest Swing gebucht haben – Jedoch wurde das gecancelt, weil das Wetter nicht gut genug war. Stattdessen haben wir den besten Burger der Welt bei Fergburger gegessen. Ich hatte den Southern Swine, also mit Bacon, und ich muss sagen.. Wow. Dieser Burger war gut, aber riesig. Ich konnte ihn gerade so essen, weil er so groß war, aber das war die Stunde anstehen wert. Danach ging es weiter nach Milford Sound, wo wir die Nacht geschlafen haben.. in einer für mich schrecklichen Unterkunft. Es gab keine Heizung, das Bettzeug war nicht gewaschen und es gab nur drei Stunden am Tag Strom.. Achja, und Netz oder W-Lan gab es auch nicht. Meine Laune war am Tiefpunkt, mir war kalt und ich wollte nur noch in ein warmes, sauberes Bett. Obendrauf wurden wir auch noch von Sandmücken zerstochen. Aber für das was wir am nächsten Tag gesehen haben war es das alles definitiv wert :p

Roadtrip #9 ~ White Island & Mount Maunganui

Kia Ora meine lieben Leser!

Nach einigen Wochen, die ich zum Entspannen und zum Geld sparen für meinen großen Urlaub nach Weihnachten zu Hause geblieben bin, ging es für mich dieses Wochenende wieder weg. Von Freitag Abend, den 21. Oktober bis Montag Abend, den 24. Oktober waren eine Gruppe von acht anderen Au Pairs aus Taranaki und ich in Taupo und auf der White Island. Der Grund warum wir den Montag auch frei hatten ist, dass es Labour Day war und von daher der Montag ein Feiertag ist.

Wie schon erwähnt ging es Freitags Abends nach Taupo. Das Hostel in dem wir waren war echt super schön, jeder hatte sein eigenes Bett, also alle nebeneinander, keine Hochbetten, und wir hatten eine Dusche und eine Toilette in unserem Zimmer. Was ein ungewohnter Luxus! Da es dann aber schon nach Mitternacht war sind wir alle relativ schnell ins Bett, um uns für den nächsten Tag auszuschlafen.
Samstag Morgen ging es dann nach dem Frühstück für einige von uns zu den Huka Falls, aber da ich ja bei denen schon war bei meinem ersten Roadtrip hier in Neuseeland bin ich mit ein paar Mädels in Taupo geblieben und wir sind einfach um den See gewandert. Später haben wir einen deutschen Pub gefunden und leckere Bretzeln gegessen, dazu gab’s im Hintergrund deutsche Schlager. Die Blicke als wir gesungen haben waren unbezahlbar.

Danach ging es zu der Fearless Sails Tour mit einem echten Segelschiff auf dem Lake Taupo. Mit der Sonne im Gesicht und einer leichten Brise sind wir über den See gesegelt, wurden etwas hin und her geschüttelt durch die Wellen und konnten als Highlight die Maori Rock Carvings bestaunen. Es war echt eine wunderschöne Tour und auf dem Rückweg gab es dann eine Limonade für jeden und wir konnten etwas dösen. Zurück am Hafen ging es dann für uns nach Tauranga, wo wir leider nicht ein ganz so tolles Zimmer hatten und wir alle kaum geschlafen haben.

Um sechs Uhr morgens sind wir Sonntags aufgestanden, um nach Whakatane zu fahren, wo unser Boot für die White Island wartete. White Island ist ein aktiver Vulkan an der Nordostküste Neuseelands und war mit dem Boot nach 1,5 Stunden erreicht. Die Bootsfahrt an sich war schon mega schön und wir konnten die Sonne richtig genießen. Mit Helmen und Gasmasken ging es auf ein Schlauchboot und letztendlich auf die Insel. Es ist atemberaubend, auf einem Vulkan zu stehen der jede Sekunde ausbrechen könnte. Während der Wanderung waren die Gase dann aber auch wortwörtlich atemraubend, weshalb wir mit Gasmasken weiter gelaufen sind und Bonbons gelutscht haben, um nicht zu husten. Es war so ein wunderschöner Tag und meiner Meinung nach ist White Island definitiv ein Must-Do in Neuseeland. Ich bin noch immer fasziniert, wenn ich daran zurückdenke. Die Erinnerung, direkt am Krater gestanden zu haben, bleibt für immer.

Nachmittags waren wir dann noch am Strand, bevor wir wieder nach Tauranga gefahren sind und zu Abend gegessen haben. Ziemlich erschöpft sind wir dann irgendwann ins Bett und haben Montags morgens erstmal bis neun Uhr gepennt, bevor wir gefrühstückt haben und dann weiter zum Mount Maunganui gefahren sind, um etwas zu wandern.

Auch wenn der Berg klein aussah, das Wandern zur Spitze war mega anstrengend, weshalb wir verschwitzt oben angekommen sind und dann erstmal die Aussicht genossen haben. Später sind wir runter an den Strand, wo wir eine coole Schaukel gefunden haben und relaxt haben. Danach gab es Real Fruit Ice Cream und dann war es auch schon Zeit, wieder Heim zu fahren nach Taranaki.

Ich hatte wirklich ein super schönes Wochenende und ich empfehle wirklich jedem, der in Neuseeland ist, die White Island Tour zu machen. Es lohnt sich wirklich sehr!

Liebe Grüße,

Eure Becca (:

Roadtrip #7 – All Blacks vs. Argentina, Hamilton

Kia Ora liebe Leser,

da bin ich wieder, wie bereits versprochen!

Letztes Wochenende, vom 10. auf den 11. September, war ich in Hamilton – Auf einem Rugbyspiel der legendären New Zealand All Blacks gegen Argentinien. Meiner Meinung nach ein ‚Must-Do‘, denn wenn schon Rugby als Nationalsportart und das weltbeste Rugbyteam am Start, dann kann man sich das auch anschauen und mitfiebern.

Samstags morgens ging es mit Katja, Annika, Helen und Ann-Sophie auf den Weg nach Hamilton. Das Wetter war echt super schön, was die viereinhalbstündige Autofahrt natürlich nicht wirklich erträglicher gemacht hat. Wer sitzt schon gerne im Auto wenn das Wetter toll ist? Auf dem Weg haben wir in Mokau gehalten und sind runter zu einem wunderschönen Strand gelaufen, bevor wir uns etwas zu Essen geholt haben und weiter gefahren sind. In Hamilton angekommen wurde ich früh am Nachmittag von Alicia abgeholt, die seit den Orientation Days meine Freundin ist und in Hamilton wohnt. Zusammen sind wir zu den Hamilton Gardens gefahren und haben die schönen Gärten bewundert.

Der nächste Punkt des Tages war dann das Rugbyspiel Abends. Ein paar Freundinnen haben Alicia und mich abgeholt und sind mit uns zum Stadion gefahren. Wir haben auf einem Parkplatz geparkt und sind ausgestiegen, als uns ein paar ältere Männer, die schon getrunken haben, doof angemacht haben, von wegen „Are you Single and happen to like older men?“ (Bist du Single und stehst du auf ältere Männer?)… Ähm nein, schnell zum Stadion. Vor dem Eingang haben wir dann Banner geschenkt bekommen und haben uns schwarze und weiße Farbe ins Gesicht gemalt – Wenn schon denn schon. Fanliebe und Stadionfeeling habe ich sowieso schon seit Mai nicht mehr gehabt (leider, ich vermisse es sehr!).

Das Spiel an sich war spannend und die Regeln konnte man mit etwas Vorkenntnissen relativ leicht verstehen. Die Spieler haben auch den Haka getanzt, ein traditioneller Maori Tanz. Das war mega cool. Am Ende haben wir dann auch 57:22 gegen Argentinien gewonnen! Leider muss ich als Fußballfan sagen, dass die Stimmung in dem kleinen Stadion leider nicht so toll war wie ich es kenne, es gab eben keine typischen Fangesänge. Aber da ist einfach jede Kultur anders und trotzdem war es ein toller Abend!

Sonntag ging es dann auch nach einem langen Sonnenbad mit leckerem Eiskaffee in den Hamilton Gardens wieder zurück nach Taranaki. Auch auf dem Rückweg haben wir wieder in Mokau gehalten und sind erstmal barfuß ins Wasser – SO SCHÖN! Sand spüren, Meeresluft riechen, von den Wellen ergriffen werden, das sind wahre Glücksgefühle. Das war dann auch schon der letzte Stopp bevor ich wieder nach Hause gefahren bin. Was ein spannendes Wochenende!

Jetzt habe ich erstmal ein Wochenende nichts vor, denn ich möchte einfach mal wieder einen Tag lang richtig ausschlafen und ich muss auch etwas Geld sparen für alle kommenden Trips. Am Sonntag unternehme ich aber dann vielleicht doch noch was spannendes mit Juliette, die zwei Minuten von mir weg wohnt, aber leider bald wieder zurück nach Frankreich geht. Das Wochenende danach wird dann aber wieder spannender, denn ich werde mit Juliette’s Gastfamilie nach Hamilton fahren und schaue mir dann mit Juliette Waitomo an – Also freut euch auf den nächsten spannenden Trip!
Liebe Grüße aus Neuseeland,

Eure Becca (: