Roadtrip #5 – Whakapapa, Mt Ruapehu

Kia Ora meine Lieben!

Dieses Wochenende, vom 26. August bis zum 28. August, war ich mit drei anderen Mädels, Katja, Ann-Sophie und Candice, in Whakapapa, beim Mount Ruapehu! Warum ich so aufgeregt klinge? Wir waren… Skifahren! Ja genau, Skifahren. Im August. Auf einem Vulkan. Und es war echt richtig cool!

Wir sind Freitagsabends nach der Arbeit los gefahren und haben in Whanganui gestoppt, um uns mit Essen einzudecken, bevor es weiter ging zu unserem Hostel. Mount Ruapehu ist nicht weit entfernt vom Tongariro Crossing, weshalb wir im „The Crossing Backpackers“ Hostel waren. Wir hatten ein Vierbettzimmer und sind gegen 23 Uhr todmüde ins Bett gefallen.

Früh am Morgen ging es am Samstag dann los mit Frühstück, bevor wir zum Skigebiet gefahren sind. Das Wetter war schon am Morgen miserabel, es hat geschneit und war richtig windig. Oben angekommen dann der Schlag in die Magengrube – Nur eine Piste offen. Die Beginnerpiste. Die total vereist ist. Klasse. Nach nur sechs Abfahrten und eineinhalb Stunden in einem Kaffee sind wir dann wieder zurück ins Hostel, sichtlich deprimiert. Deshalb sind wir am späten Nachmittag ins Kino gefahren und haben „Finding Dory“ geschaut und ich bin jetzt schon so verliebt in diesen Film. Gerne nochmal! Lohnt sich wirklich für alle, die „Findet Nemo“ lieben. Wir haben echt gelacht. Als wir zurück gekommen sind gab es dann Pasta mit Tomatensoße und einem Salat, aber natürlich nicht ohne Zwischenfälle, denn Ann-Sophie hat es geschafft ihre Gabel zu brechen und Candice hat Tee über ihren ersten Teller gekippt. Aber es war ja mehr als genug zum Essen da. Danach sind wir in den Whirlpool draußen, der aber nie richtig warm geworden ist, weshalb wir halb erfroren unter die heiße Dusche gehüpft sind und den Waschraum in ein Dampfbad verwandelt haben. Nach ein paar Kartenspielen ging es dann aber auch ins Bett, mit der Hoffnung auf einen guten Skitag.

Der Sonntag begann schon mit der Sonne, die morgens ins Zimmer schien. Der Tag hätte vom Wetter her nicht besser sein können. Ein ausgiebiges Frühstück haben wir noch zu uns genommen, bevor wir ausgecheckt sind und wieder zur Piste gefahren sind. Diesmal war ein Großteil der Pisten geöffnet und es war einfach echt super gutes Wetter. Ich bin den ganzen Tag alleine unterwegs gewesen, um so viel wie möglich zu fahren, und habe dabei etliche Leute kennengelernt, die alle total nett gewesen sind und einen spontan in Gespräche verwickelt haben. Eine kurze Pause für einen Apfel und einen Latte Macchiato gab es auch, aber danach bin ich wieder bis zum Schluss gefahren. Einfach genial!

Kurz bevor der letzte Bus ins Tal ging sind wir dann aber auch runter zur Station und haben unsere Pässe zurück gegeben, bevor es runter ging. Unten haben wir dann das Skiequipment zurück gegeben und haben uns auf den Weg nach Hause gemacht. Wir haben wieder in Whanganui gehalten um uns Pizza zu holen, bevor ich dann gegen 19 Uhr zu Hause war, todmüde und mit Muskelkater. Aber für den letzten Skitag hat es sich einfach richtig gelohnt!

Nur die Nase habe ich mir trotz Sonnencreme verbrannt (;

In zwei Wochen geht es für mich und ein paar andere Mädels dann nach Hamilton, aber was ich dort mache möchte ich noch nicht verraten.

Bis dahin frohes Lesen :b

 

Eure Becca

Roadtrip #3 & #4 -Three Sister Rocks und Lake Mangamahoe

Kia Ora meine Lieben!

Bestimmt fragt ihr euch gerade, warum ich zwei Roadtrips zusammen gepackt habe – Aus dem ganz einfachen Grund, dass es nur zwei kleinere Tagestrips waren und kein großer Wochenendausflug.

Am 14. August bin ich mit Annika und Helen unterwegs gewesen, auf dem Weg zu den Three Sister Rocks. Wir sind den Surf Highway 45 durch New Plymouth gefahren und dann noch mindestens eine Stunde weiter, durch enge Straßen mit Kurven, die nur mit 25 km/h gefahren werden konnten. Endlich angekommen hat man erstmal nicht viel gesehen, weshalb wir etwas raus laufen mussten. In der Nähe der Three Sister Rocks war auch der große Elephant Rock, der wirklich wie ein Elefant aussah! Wor konnten durch ihn durchgehen, es war eine dunkle Höhle, bis zum anderen Ende, wo man dann auch die Three Sister Rocks sehen konnte. Nach ein paar Fotos sind wir dann wieder auf den Weg zurück gewesen, aber mit einigen Zwischenstopps.

Wir haben an einem Strand gehalten, an dem es Pinguine geben sollte, aber wir haben leider keine gesehen. An einem anderen Strand sollte es Delfine geben, aber wir hatten wieder kein Glück. Naja, vielleicht ein anders Mal!

Wir haben lange an einem Strand gehalten, einfach die Aussicht genossen und die Sonne beobachtet, wie sie sich im Wasser spiegelte – Wunderschön! Das Highlight war dann später der atemberaubende Sonnenuntergang, einfach majestätisch!

 

Eine Woche später, am 21. August, bin ich dann mit etlichen anderen Mädels spontan zu  Lake Mangamahoe gefahren, einem kleinen See, von dem aus viele Postkartenmotive vom Mount Taranaki entstehen. Es gab einen kleinen Wanderweg, der uns in ungefähr zwei Stunden um den ganzen Berg hat wandern lassen. Es ging auf und ab und hin und her, aber alles in allem war es ein schöner, wenn auch sehr langer Weg. Und mit einer Erkältung natürlich super, weil man ins Schwitzen kommt und kaum durch die Nase atmen kann. Trotzdem haben wir es geschafft und die Aussicht genossen. Das war eigentlich auch schon alles was wir an dem Tag gemacht haben, deshalb auch nur der kleine Beitrag.

 

Ich melde mich schon bald wieder mit einem neuen, spannenden, diesmal längerem Roadtrip!(;

Eure Becca

Neuseeländische Heimat – Patea, Taranaki

Kia Ora meine lieben Leser!

Heute habe ich mich spontan dazu entschieden, mir Patea mal ein Bisschen genauer anzuschauen. Immerhin werde ich hier noch für die nächsten zehneinhalb Monate leben! (Ja, eineinhalb Monate sind WIRKLICH so schnell vergangen!!)

Patea ist ein kleines Dörfchen, dass gerade mal um die 1300 Bewohner hat. Es liegt direkt am Meer und man kann in der Ferne trotzdem noch den wunderschönen Stratovulkan Mount Taranaki sehen. Besonders der Strand, mit seinen ganzen Klippen und dem schwarzen Sand ist einfach wunderschön anzusehen. Ich wollte schon immer mal so nah am Strand wohnen und endlich kann ich das auch.

Was könnte ich sonst noch sagen? Naja, ich glaube ich überlasse euch einfach ein paar Bilder, die ich gemacht habe, denn ein Bild sagt ja bekanntlich mehr als tausend Worte 😉

Damit verabschiede ich mich dann auch schon wieder bis zum nächsten Roadtrip!

Liebe Grüße, eure Becca (: