Abitur

Kia Ora, liebe Leser!

Endlich ist es soweit – Ich habe mein schriftliches Abitur und somit den größten Stress was das Lernen betrifft hinter mir. Am Donnerstag, den 10. März war meine erste Prüfung, Englisch Leistungskurs. Ich habe mich am Abend vorher verrückt gemacht, mir alle relevanten Daten schon Wochen vorher eingeprägt und etliche Probeklausuren zu Hause geschrieben…. Leider habe ich dann von dem eingeprägten Wissen nichts anwenden müssen.

Die Klausur, für die ich mich entschieden habe, war lediglich eine Zusammenfassung und eine Analyse eines Textes, die letzte Aufgabe, in der das Wissen und die eigene Meinung eingebracht werden muß, war ein Vergleich zwischen dem Text und dem Protagonist des Romans „Slaughterhouse Five“ von Kurt Vonnegut. Der Vorschlag hat mir gut gefallen und er war definitiv machbar. Nach der ersten Prüfung viel die erste Anspannung von mir ab – Ich kannte nun die Abläufe und konnte somit entspannter in die nächsten Prüfungen gehen.

Die nächste Prüfung, im Politik- und Wirtschaftsleistungskurs, am 14. März war von der Vorbereitung her auch sehr aufwändig. Neben den vielen Themen, die wir in der elften und zwölften Klasse behandelt haben, habe ich noch einige aktuelle Themen abgearbeitet, die vor allem in 2014 relevant waren. Ukrainekonflikt, Eurokrise, Syrienkonflikt und einiges mehr. In der Prüfung selbst kam dann zu meiner Erleichterung ein Thema dran, zu dem ich viel Allgemeinwissen einbringen konnte, nämlich der Ukrainekonflikt. Der Artikel, der uns vorlag, handelte von dem, nach der Meinung des Autors, vorherrschenden Neo-Imperialismus, also dem neuen Streben nach politischer, wirtschaftlicher und militärischer Macht, nicht nur auf Russland und die Krim bezogen, sondern auch auf die Ausweitung des Gebietes der Europäischen Union. Mit knapp 2000 Wörtern war dies meine längste Klausur – Aber es gab auch einfach echt viel, was man erwähnen konnte und musste, vor allem wenn man dem Autor nicht in allen Punkten zustimmen konnte.

Die letzte Prüfung fand am 16. März statt, Mathematik Grundkurs. Dazu gibt es von meiner Seite aus nicht viel zu sagen, außer dass man für Mathe nie genug lernen kann. Die Fachgebiete Analysis, Stochastik und analytische Geomatrie kamen natürlich, wie jedes Jahr, dran und waren zu lösen. Persönlich kann ich sagen, dass die Klausur alles in allem wirklich sehr gerecht gestellt war, auch wenn ein Vorschlag Fragen enthielt, die wir noch nicht im Unterricht behandelt hatten.

Mein Fazit aus den Klausuren, vor allem für die Leser unter euch, denen das Abitur noch bevorsteht, ist, dass man sich nicht all zu wild machen sollte. Das Wissen wird da sein, wenn man es braucht und es wird nie alles dran kommen – Also keine Panik, wenn man mal nicht alles nachvollziehen kann. Zudem gibt es ja auch immer mehrere Vorschläge, was die Themen- und Kompetenzgebiete eingrenzt.

Jetzt habe ich noch zwei Monate Schule und nächste Woche erst einmal Osterferien – Das bedeutet einerseits natürlich, dass ich mehr Freizeit habe und andererseits, dass ich schon einmal nach Universitäten und Fachhochschulen für die Zeit nach dem Aufenthalt in Neuseeland schauen kann.

Viel Neues gibt es zu Neuseeland aktuell nicht, aber ich wollte euch einfach mal über die gegenwärtige Situation informieren. Das einzig Neue ist, dass ich nun eine Mitreisende habe, deren Gastfamilie auch mit meiner Gastfamilie befreundet ist. Sie heißt Marei und wir verstehen uns sehr gut – Von ihr werdet ihr nun also bestimmt noch öfter hören!

Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende und schon einmal frohe Ostern.

Eure Becca!

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